Montag, 23. Januar 2017

Lochstrick-Stola



Nachdem ich schon eine beachtliche Menge an Socken gestrickt habe, wollte ich mal etwas Aufwändigeres machen und ein edles Lochstrick-Muster ausprobieren. Die Wolle dafür hat ein zartes lindgrün und stammte aus dem unendlichen Fundus von Celefindel.


Leider habe ich immer wieder einmal einen Fehler in das Muster eingebaut und werde mir da wohl noch irgendeinen Trick überlegen müssen, dass das Ganze am Ende nicht allzu "unordentlich" ausschaut. - Aber mit der Zeit kommt man ganz gut rein und nach gefühlt hunderten von Reihen geht das Muster (fast) wie von selbst.

Ich habe inzwischen den ganzen Knäuel verstrickt und so sieht die Stola nun aus! Zugegeben, ich hätte sie mir auch noch ein bisschen länger vorstellen können, aber man kann nun einmal nicht alles haben...

  ...und damit das Ergebnis nicht allzu fad wird (und weil ich das schon immer mal machen wollte), kommen an die Ecken auch noch jeweils Quasten aus dunkel- und hellgrünem Garn und in jedes Quarée soll eine schimmernde, kleine Glasperle geneäht werden.  Das Ergebnis lässt sich durchaus sehen - die fehler fallen auch fast nicht mehr auf ^^ - und das Tuch hat durch die Perlen eine gewisse Eleganz bekommen.
Bisher habe ich es vor allem mit meinem viktorianischen Rollenspiel-Charakter Miss Stak getragen, aber wenn es  noch länger kalt bleibt werde ich es wohl auch so mal umwerfen.

Samstag, 21. Januar 2017

Da kommt ein neuer Roman! :)

Nach dem Erfolg des letzten Jahres mit "Venator Noctis" habe ich auch heuer mit einer Deutschklasse wieder einen Roman veröffentlicht. Diesmald wird es um einen jungen König gehen, den es gilt von einer unbekannten Krankheit zu heilen...

  
Ab jetzt im Buchhandel zu erwerben!!  :)

Und hier gibt es den ersten Zeitungsbericht über unser neuestes Projekt:
Steirische Kronenzeitung vom Do. 19.1.2017

Dienstag, 3. Januar 2017

Viktorianischer Popo - mein neuer Cul-de-Paris

 "Schatz, sieht mein Hintern fett aus in diesem Kleid?" - Auf diese Frage kann ein Mann heutzutage nur eine falsche Antwort geben. Im Zeitalter Viktorianischen Mode hingegen war die einzig wahre Antwort: "Ja, Liebling, dein Allerwertester ist unheimlich groß und wohlgeformt in diesem Kleid." ...oder so ähnlich...

Als ausgewiesene Liebhaberin der Mode dieser Epoche, habe auch ich einen solchenPo-Polster, oder eleganter ausgedrückt einen Cul-de-Paris (Pariser Hintern) in meinem Kostümfundus. Bisher allerdings bestand dieser bloß aus einem alten Leinensackel mit alter Polsterfüllung und einem Banderl zum Um die Hüften Binden. Wenig elegant und noch weniger hübsch.
Mein erster Vorsatz im neuen Jahr war dementsprechend, mir meinen alten Hintern ein bisserl fescher herzurichten. (Wie das klingt...) Zum Glück sind Stoffreste und Borten inzwischen kein Problem mehr für mich.

Gewühlt - gefunden. Aus einem hellgrünen Stoffüberrest, der als Unterkleid für eine Cottehardie gedient hatte, einem Rest besticktes Tischtuch (von meiner Oma, glaub ich) und einigen alten Borten und Bändern, wurde schließlich ein mehrlagiger Volant über meinen alten Cul-de Paris gelegt.
Im Grunde habe ich den alten Unterbau nur verschönert und etwas angenehmer tragbar gemacht, indem ich das Band nicht mehr irgendwie um die Hüften tragen muss, sondern es bequem in der Taille binden kann. Der nächste viktorianische Ball kann kommen!


Frische Socken!

Socken kann man bekanntlich immer brauchen. :) Meine bisher größten Socken habe ich für den Bruder einer Freundin gestrickt - Größe 46!! ...zum Vergleich neben diesen blauen Ungetümen ein paar von meinen eigenen Söckchen in Größe 36. - Jetzt sollte klar sein, wer hier auf wirklich großem Fuß lebt.


Update 2017 - Ein neues Jahr bringt neue Socken! :) Hier einfach ein fesches Paar aus Rest-Wollen, schön fest gestrickt und eher für Männerfüße ab Gr. 43 passend. Jetzt muss ich nur noch den passenden Mann zu den Socken finden...


...und noch ein Paar Socken. Diese feschen Exemplare wurden übrigens beim Victorian Knitting ganz zünftig hergestellt.